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	<title>Periodisierung &#8211; CLAUDIO IMHOF OFFICIAL WEBSITE</title>
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		<title>Bahnradsport Training für Ausdauer: Methoden für Verfolgung und Scratch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudio Imhof]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 22:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelverfolgung]]></category>
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		<category><![CDATA[HIIT]]></category>
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					<description><![CDATA[Optimales Bahnradsport Training für Ausdauer: GA1, HIIT und Periodisierung für Einzelverfolgung und Scratch. Wattgesteuerte Intervalle und Saisonplanung 2026.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Ausdauer im Bahnradsport ist die Kombination aus GA1-Grundlagentraining (60-70% der maximalen Herzfrequenz) und hochintensivem HIIT (z.B. 40/20-Intervalle) unerlässlich. Diese Trainingsmethoden bilden die Basis für Erfolge in langen Bahnrennen wie der Einzelverfolgung (4 km) oder dem Scratch (10-15 km).</p>
<p>Während GA1 die aerobe Kapazität und den Fettstoffwechsel stärkt, steigern HIIT-Intervalle die VO2max und anaerobe Leistungsfähigkeit. Dieser Artikel liefert praxisnahe Methoden und einen periodisierten Plan für 2026, um deine Ausdauer auf der Bahn optimal zu entwickeln. Mehr Informationen zum <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport">Bahnradsport</a> findest du auf der Übersichtsseite.</p>
<div id="key-takeaway">
<strong>Key Takeaway</strong></p>
<ul>
<li>
GA1-Training: 150-300 Minuten pro Woche bei 60-70% der maximalen Herzfrequenz steigern den Fettstoffwechsel und die aerobe Basis (Quelle: Ergon Bike).
</li>
<li>
HIIT-Protokolle: 40/20-Intervalle (40 Sekunden Belastung, 20 Sekunden Pause) verbessern sowohl aerobe Kapazität als auch anaerobe Leistungsfähigkeit (Quelle: RennRad 2025).
</li>
<li>
Periodisierung: Drei Phasen (Vorbereitung, Aufbau, Wettkampf) mit mindestens 2 Krafttrainingseinheiten pro Woche integrieren (Quelle: TrainingPeaks).
</li>
</ul>
</div>
<h2 id="ga1-und-hiit-die-zwei-s-ulen-des-bahnausdauertrainings">
GA1 und HIIT: Die zwei Säulen des Bahnausdauertrainings<br />
</h2>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.claudioimhof.net/wp-content/uploads/2026/03/illustration-ga1-und-hiit-die-zwei-sulen-des-799615.jpg" alt="Illustration: GA1 und HIIT: Die zwei Säulen des Bahnausdauertrainings" title="Illustration: GA1 und HIIT: Die zwei Säulen des Bahnausdauertrainings" loading="lazy" /></figure>
<p><h3 id="ga1-grundlagenausdauer-60-70-hfmax-f-r-den-fettstoffwechsel">
GA1-Grundlagenausdauer: 60-70% HFmax für den Fettstoffwechsel<br />
</h3>
<p><p>
GA1 (Grundlagenausdauer 1) ist das Fundament jedes Ausdauertrainings im Bahnradsport. Bei dieser Intensität trainierst du bei <strong>60-70%</strong> deiner maximalen Herzfrequenz (HFmax). Diese Zone fördert den Fettstoffwechsel und baut die aerobe Basis auf, die für lange Rennen wie die Einzelverfolgung oder Scratch entscheidend ist.</p>
<p>Eine GA1-Einheit dauert typischerweise 60-120 Minuten, wie Bikes.de empfiehlt. Um die aerobe Kapazität signifikant zu steigern, solltest du pro Woche <strong>150-300 Minuten</strong> in diesem Bereich absolvieren (INFORM Remscheid).</p>
<p>Diese langen, ruhigen Einheiten können auf der Straße oder auf der Rolle durchgeführt werden und sind besonders im Winter wichtig. Die Grundlagenausdauer ist eng mit den körperlichen Anforderungen im Bahnradsport verbunden, die auf der <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport-physiologie-die-koerperlichen-anforderungen-auf-der-bahn">körperlichen Anforderungen im Bahnradsport</a> detailliert beschrieben werden.</p>
</p>
<h3 id="hiit-intervalle-40-20-und-4x2-minuten-f-r-vo2max-und-anaerob">
HIIT-Intervalle: 40/20 und 4&#215;2-Minuten für VO2max und anaerobe Kapazität<br />
</h3>
<ul>
<li>
<strong>40/20-Intervalle:</strong> 40 Sekunden Belastung, 20 Sekunden Pause (Quelle: RennRad 2025)
</li>
<li>
<strong>4&#215;2 Minuten VO2max:</strong> Steigert maximale Sauerstoffaufnahme (Quelle: Ergon Bike)
</li>
<li>
<strong>8-Minuten-FTP-Intervalle:</strong> Verbessern Schwellenleistung (Quelle: TrainingPeaks)
</li>
</ul>
<p><p>
Diese HIIT-Protokolle zielen auf verschiedene Aspekte der Ausdauerleistung ab. Die 40/20-Intervalle verbessern sowohl die aerobe Kapazität als auch die anaerobe Leistungsfähigkeit durch wiederholte kurze Belastungen. Die 4&#215;2 Minuten im VO2max-Bereich steigern die maximale Sauerstoffaufnahme, was für die Einzelverfolgung essentiell ist, da dort hohe Sauerstoffmengen verbraucht werden.</p>
<p>Die 8-Minuten-FTP-Intervalle heben die Schwellenleistung an, sodass du länger an der Grenze arbeiten kannst, was im Scratch bei konstant hohem Tempo von Vorteil ist. Durch die Kombination dieser Methoden wird sowohl die Ausdauer als auch die Fähigkeit zu kurzen Tempoverschärfungen im Scratch verbessert. Die Intervalle sollten nach gründlichem Aufwärmen durchgeführt werden und können auf der Bahn oder auf der Rolle absolviert werden.</p>
</p>
<h3 id="wattgesteuerte-einheiten-pr-zision-statt-herzfrequenz">
Wattgesteuerte Einheiten: Präzision statt Herzfrequenz<br />
</h3>
<p>
<p>
Wattgesteuerte Einheiten bieten im Bahnradsport eine präzisere Trainingssteuerung als die Herzfrequenz. Mit einem Power Meter, wie dem SRM Power Meter, den auch Profis verwenden (Canyon Speedmax CFR Track), kannst du deine Leistung in Watt genau messen und vorgegebene Ziele trainieren. Wattziele sind unabhängig von äußeren Faktoren wie Temperatur oder Ermüdung, die die Herzfrequenz beeinflussen können.</p>
<p>Besonders auf der Bahn, wo die Bedingungen konstant sind, ermöglichen wattgesteuerte Intervalle eine exakte Dosierung. Ein typisches Training beginnt mit 15-20 Minuten Aufwärmen, gefolgt von den Hauptintervallen mit den vorgegebenen Wattwerten.</p>
<p>Im Winter auf der Rolle ist eine strukturierte Durchführung mit Power Meter besonders wichtig, um den Überblick zu behalten (Instagram 2026). Die biomechanischen Grundlagen für eine effiziente Pedaltechnik werden auf der <a href="https://www.claudioimhof.net/biomechanik-im-bahnradsport-optimale-bewegungsablaeufe-fuer-maximale-leistung">Biomechanik im Bahnradsport</a> erläutert.</p>
</p>
<h2 id="wie-unterscheiden-sich-training-f-r-einzelverfolgung-und-scr">
Wie unterscheiden sich Training für Einzelverfolgung und Scratch?<br />
</h2>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.claudioimhof.net/wp-content/uploads/2026/03/illustration-wie-unterscheiden-sich-training-fr-597509.jpg" alt="Illustration: Wie unterscheiden sich Training für Einzelverfolgung und Scratch?" title="Illustration: Wie unterscheiden sich Training für Einzelverfolgung und Scratch?" loading="lazy" /></figure>
<p><h3 id="einzelverfolgung-4-km-sustained-power-und-vo2max-im-fokus">
Einzelverfolgung (4 km): Sustained Power und VO2max im Fokus<br />
</h3>
</p>
<table class="seo-data-table">
<tr>
<th>
Disziplin
</th>
<th>
Distanz
</th>
<th>
Runden (250 m)
</th>
<th>
Durchschnittsgeschwindigkeit
</th>
<th>
Zielzeit (Elite)
</th>
<th>
Leistungsprofil
</th>
</tr>
<tr>
<td>
Einzelverfolgung (Männer)
</td>
<td>
4 km
</td>
<td>
16
</td>
<td>
~56 km/h
</td>
<td>
<strong>4:15-4:20 min</strong>
</td>
<td>
Konstante hohe Leistung, VO2max
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Einzelverfolgung (Frauen)
</td>
<td>
3 km
</td>
<td>
12
</td>
<td>
~54 km/h
</td>
<td>
3:30-3:35 min
</td>
<td>
Konstante hohe Leistung, VO2max
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Scratch (Männer)
</td>
<td>
15 km
</td>
<td>
60
</td>
<td>
<strong>~50 km/h</strong>
</td>
<td>
~18:00 min
</td>
<td>
Taktische Ausdauer, Sprintspitzen
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Scratch (Frauen)
</td>
<td>
10 km
</td>
<td>
40
</td>
<td>
~48 km/h
</td>
<td>
~12:30 min
</td>
<td>
Taktische Ausdauer, Sprintspitzen
</td>
</tr>
</table>
<p>
<p>
Die Tabelle zeigt wesentliche Unterschiede zwischen den Disziplinen. Die Einzelverfolgung erfordert eine konstante, sehr hohe Leistung über 4 km (Männer) bzw. 3 km (Frauen).</p>
<p>Die Zielzeit von unter 4:20 Minuten bei den Männern bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 56 km/h, was eine extrem hohe aerobe Kapazität und VO2max voraussetzt. Das Training muss daher stark auf sustained power und Schwellenleistung (FTP) ausgerichtet sein. Beim Scratch hingegen steht die taktische Ausdauer im Vordergrund: über 15 km (Männer) bzw.</p>
<p>10 km (Frauen) müssen immer wieder Attacken gefahren und Rundengewinne erzielt werden, während gleichzeitig die Gruppe kontrolliert wird. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist mit ~50 km/h etwas niedriger, aber die Anforderungen an die anaerobe Kapazität für Sprints sind hoch.</p>
<p>Daher muss das Scratch-Training lange Grundlagenausdauer mit kurzen, explosiven Intervallen kombinieren. Die taktischen Elemente des Scratch, wie Angriffe und Positionierung, werden auf der <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport-renntaktik-strategien-fuer-scratch-madison-und-omnium">Renntaktik für Scratch, Madison und Omnium</a> Seite detailliert behandelt.</p>
</p>
<h3 id="scratch-taktische-ausdauer-mit-attacken-und-rundengewinnen">
Scratch: Taktische Ausdauer mit Attacken und Rundengewinnen<br />
</h3>
<p>
<p>
Der Scratch ist ein Massenstartrennen auf der Bahn, bei dem es darum geht, als Erster die Ziellinie zu überqueren oder eine Runde gutzumachen. Rundenverluste sind entscheidend: Wer eine Runde zurückliegt, kann nicht gewinnen. Die Distanz beträgt bei den Männern 15 km (60 Runden auf einer 250-m-Bahn), bei den Frauen 10 km (40 Runden) (UCI 2026).</p>
<p>Dieses Rennen kombiniert Ausdauer mit taktischen Elementen und Sprintfähigkeit. Die Athleten müssen über die gesamte Distanz hinweg ihre Position kontrollieren, zur richtigen Zeit angreifen und dann einen starken Schlusssprint hinlegen. Das Training für Scratch muss daher eine solide GA1-Basis mit spezifischen Intervallen für Attacken verbinden, wie auf der Rennbahn Oerlikon empfohlen.</p>
<p>Ein guter Start aus dem Stand ist im Scratch besonders wichtig, um von Beginn an eine gute Position zu halten. Tipps für den perfekten Start findest du auf der <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport-start-tipps-perfekter-start-aus-dem-stand">Bahnradsport Start Tipps</a> Seite. Zudem spielt die Fähigkeit, in Kurven effizient zu fahren, eine große Rolle; Techniken dafür werden auf der <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport-kurvenfahren-techniken">Kurvenfahren-Techniken</a> Seite erklärt.</p>
</p>
<h3 id="kadenztraining-100-120-rpm-f-r-hohe-bahngeschwindigkeiten">
Kadenztraining: 100-120 rpm für hohe Bahngeschwindigkeiten<br />
</h3>
<ul>
<li>
<strong>Hohe Kadenz (100-120 rpm):</strong> Typisch für Bahnradsport, entlastet Muskulatur und verbessert Ausdauerleistung (Quelle: Claudio Imhof 2025)
</li>
<li>
<strong>Kadenz-Übungen:</strong> 5&#215;3 Minuten bei 110-120 rpm mit niedrigem Widerstand; 30/30-Sekunden Maximal-Kadenz (Quelle: competitor)
</li>
</ul>
<p><p>
Hohe Trittfrequenzen sind auf der Bahn unverzichtbar, um die hohen Geschwindigkeiten zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Eine Kadenz von 100-120 rpm entlastet die Muskulatur, da weniger Kraft pro Pedalumdrehung benötigt wird, und verbessert die Ausdauerleistung durch effizientere Energieverwendung. Die Übungen 5&#215;3 Minuten bei 110-120 rpm mit niedrigem Widerstand trainieren die Muskulatur, hohe Kadenz über längere Zeit zu halten.</p>
<p>Die 30/30-Sekunden Maximal-Kadenz-Übungen steigern die neuromuskuläre Koordination und die Fähigkeit, im Sprint schnell zu beschleunigen. Diese Kadenzübungen sollten regelmäßig in das Training integriert werden, idealerweise nach einem gründlichen Aufwärmen. In Kurven bleibt die Geschwindigkeit durch hohe Kadenz besser erhalten, was die Bedeutung dieser Übungen unterstreicht.</p>
</p>
<h2 id="saisonperiodisierung-2026-von-der-basis-zur-wettkampfspitze">
Saisonperiodisierung 2026: Von der Basis zur Wettkampfspitze<br />
</h2>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.claudioimhof.net/wp-content/uploads/2026/03/illustration-saisonperiodisierung-2026-von-der-basis-zur-636715.jpg" alt="Illustration: Saisonperiodisierung 2026: Von der Basis zur Wettkampfspitze" title="Illustration: Saisonperiodisierung 2026: Von der Basis zur Wettkampfspitze" loading="lazy" /></figure>
<p><h3 id="vorbereitungsphase-hohes-volumen-150-300-min-woche-im-ga1-be">
Vorbereitungsphase: Hohes Volumen (150-300 Min./Woche) im GA1-Bereich<br />
</h3>
<p><p>
Die Vorbereitungsphase (Herbst/Winter) legt den Grundstein für die gesamte Saison. Der Fokus liegt auf dem Aufbau einer umfassenden aeroben Basis durch GA1-Training. Pro Woche sollten <strong>150-300 Minuten</strong> im GA1-Bereich (60-70% HFmax) absolviert werden, aufgeteilt auf 2-3 Einheiten (Bikes.de).</p>
<p>Diese langen, ruhigen Fahrten finden überwiegend auf der Straße oder auf der Rolle statt, da die Bahn in dieser Phase oft nicht verfügbar ist. Ziel ist es, den Fettstoffwechsel zu optimieren und die mitochondriale Dichte zu erhöhen. Gleichzeitig sollte ein leichtes Krafttraining beibehalten werden, um die Muskulatur zu stabilisieren.</p>
<p>Die aerobe Kapazität, die in dieser Phase aufgebaut wird, ist die Voraussetzung für die späteren, intensiveren Trainingsblöcke. Zudem ist die Aerodynamik im Bahnradsport ein wichtiger Faktor, der bereits in der Vorbereitung beachtet werden sollte, da sie bei hohen Geschwindigkeiten entscheidend ist (<a href="https://www.claudioimhof.net/aerodynamik-im-bahnradsport-wie-luftwiderstand-die-performance-beeinflusst">Aerodynamik und Performance</a>).</p>
</p>
<h3 id="aufbauphase-integration-von-hiit-zur-steigerung-von-ftp-und">
Aufbauphase: Integration von HIIT zur Steigerung von FTP und anaerober Kapazität<br />
</h3>
<ul>
<li>
<strong>HIIT-Integration:</strong> Ab Frühjahr erste HIIT-Einheiten hinzufügen, z.B. 1x pro Woche (TrainingPeaks)
</li>
<li>
<strong>Protokolle:</strong> 40/20-Intervalle, 4&#215;2 Minuten VO2max, 8-Minuten-FTP-Intervalle (Ergon Bike, Readly)
</li>
<li>
<strong>Krafttraining:</strong> Mindestens 2x pro Woche beibehalten (INFORM Remscheid)
</li>
</ul>
<p><p>
In der Aufbauphase (Frühjahr) wird das Training intensiver. Das wöchentliche Volumen wird leicht reduziert, dafür steigt der Anteil an HIIT.</p>
<p>Durch die Integration von Intervallen wird die Functional Threshold Power (FTP) und die anaerobe Kapazität signifikant gesteigert. Die genannten Protokolle decken verschiedene Intensitätsbereiche ab: 40/20-Intervalle für die Mischung aus aerober und anaerober Belastung, 4&#215;2 Minuten für die VO2max und 8-Minuten-FTP für die Schwellenleistung. Das Krafttraining bleibt mit mindestens zwei Einheiten pro Woche erhalten, um die neuromuskuläre Ansteuerung und Verletzungsprävention zu gewährleisten.</p>
<p>Diese Phase bereitet den Athleten auf die spezifischen Anforderungen der Wettkampfdisziplinen vor. Die Periodisierung folgt dem polarisierten Modell, bei dem etwa 80% des Trainings im niedrigen und 20% im hohen Intensitätsbereich liegen, was nach aktuellen Forschungsergebnissen (Journal of Strength and Conditioning Research, 2024) optimal ist.</p>
</p>
<h3 id="wettkampfphase-spezifisches-renntempo-und-tapering">
Wettkampfphase: Spezifisches Renntempo und Tapering<br />
</h3>
<p>
<p>
Die Wettkampfphase (Sommer) zielt darauf ab, die Formspitze zu den wichtigen Rennen zu erreichen. Das Training wird zunehmend spezifischer: Auf der Bahn werden Rennsimulationen durchgeführt, bei denen das exakte Renntempo der Einzelverfolgung (z.B. 4 km auf Zeit) oder die taktischen Abläufe des Scratch trainiert werden.</p>
<p>Das wöchentliche Volumen wird weiter reduziert, während die Intensität der verbleibenden Einheiten hoch bleibt. Ein Tapering von 1-2 Wochen vor dem Wettkampf (TrainingPeaks) stellt sicher, dass der Athlet ausgeruht und leistungsfähig ist. Der Fokus liegt nun auf mentaler Vorbereitung und Feinabstimmung.</p>
<p>Diese Phase erfordert Disziplin, um nicht in Trainingseinheiten zu verfallen, die die Erholung gefährden. Spezifisches Renntempo-Training auf der Bahn (Ergon Bike) und Rennsimulationen (Rennbahn Oerlikon) sind zentral, um die Wettkampfleistung zu optimieren.</p>
<p>Überraschende Erkenntnis: Das polarisierte Trainingsmodell (80% niedrige, 20% hohe Intensität) ist wissenschaftlich optimal für Ausdauersportarten, wird aber von vielen Amateuren vernachlässigt, die oft zu viel im mittleren Bereich trainieren. Konkrete Handlungsaufforderung: Beginne noch diese Woche mit 2x GA1-Ride (jeweils 60-90 Minuten bei 60-70% HFmax) und 1x HIIT-Einheit (z.B. 6&#215;2 Minuten VO2max mit 2 Minuten Pause).</p>
<p>Nutze einen Power-Meter für präzise Steuerung und tracke deine Fortschritte. Für umfassende Informationen zum Bahnradsport, einschließlich Taktik und Technik, sind die zentralen Konzepte auf der <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport">Bahnradsport-Übersicht</a> zusammengefasst.</p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bahnradsport Krafttraining: Periodisiertes Programm für Beine, Rumpf und Explosivkraft</title>
		<link>https://www.claudioimhof.net/bahnradsport-krafttraining-spezifisches-kraftaufbau-fuer-die-bahn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudio Imhof]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 08:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnradsport]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Periodisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rumpfstabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Olympic]]></category>
		<category><![CDATA[Track Cycling Academy]]></category>
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					<description><![CDATA[Bahnradsport Krafttraining erfordert eine klare Periodisierung in 5 Phasen. Hier findest du das komplette Programm mit Übungen, Sätzen, Wiederholungen und Trainingshäufigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bahnradsport Krafttraining erfordert einen periodisierten Ansatz mit fünf klaren Phasen, um Beinmuskulatur, Rumpfstabilität und Explosivkraft optimal zu entwickeln. Ohne diese strukturierte Progression bleiben Leistungsgewinne aus und Verletzungsrisiken erhöhen sich. Dieser Artikel zeigt dir genau, wie du dein Programm aufbaust, welche Übungen du in welcher Phase mit welchen Parametern ausführst und wie oft du trainieren musst.</p>
<div id="key-takeaway">
<strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Periodisiere dein Krafttraining in 5 Phasen: Anatomische Anpassung, Hypertrophie, Maximalkraft, Power/Speed-Strength und Erhaltung – jede mit spezifischen Wiederholungsbereichen und Lasten.</li>
<li>Konzentriere dich auf Compound-Übungen für die Beine (Squats, Deadlifts, Bulgarian Split Squats, Lunges) und Core-Übungen (Planks 30–90 Sekunden, Russian Twists 15–20 Wiederholungen) sowie explosive Bewegungen (Box Jumps, Single-leg Step-ups).</li>
<li>Passe die Trainingshäufigkeit an: 2–3 Kraftsessions pro Woche in der Vorbereitungsphase, reduziert auf 1–2 Sessions während der Wettkampfsaison.</li>
</ul>
</div>
<h2 id="wie-periodisierst-du-dein-krafttraining-f-r-den-bahnradsport">Wie periodisierst du dein Krafttraining für den Bahnradsport optimal?</h2>
<p><p>Ein systematischer Krafttrainingsplan ist im Bahnradsport unverzichtbar. Die spezifischen Belastungen auf der Bahn – hohe Geschwindigkeiten, steile Kurven und explosive Antritte – erfordern eine gezielte Vorbereitung, die die <a href="https://www.claudioimhof.net/?p=419">track cycling physiological demands</a> berücksichtigt. Die Periodisierung unterteilt das Jahr in aufeinander aufbauende Phasen, die jeweils unterschiedliche Ziele verfolgen.</p>
<p>Dieses Vorgehen wird von Swiss Olympic und der Track Cycling Academy empfohlen und basiert auf aktuellen Trainingswissenschaften (Source Endurance, 2024). Ohne diese Struktur riskierst du Übertraining, Verletzungen und stagnierende Leistungen.</p>
<p>Die fünf Phasen bauen logisch aufeinander auf. Zuerst wird die anatomische Grundlage geschaffen, dann Muskelmasse aufgebaut, anschließend maximale Kraft entwickelt, diese in Explosivkraft umgewandelt und schließlich während der Rennsaison erhalten.</p>
<p>Die Übergänge müssen fließend gestaltet werden: Die Last wird schrittweise erhöht, die Wiederholungszahlen reduziert und die Ausführungsgeschwindigkeit in der Power-Phase gesteigert. Ein zu rascher Wechsel kann zu Sehnenreizungen führen, während ein zu langsamer Fortschritt die Wettkampfvorbereitung behindert.</p>
</p>
<h3 id="periodisierungsphasen-im-vergleich-parameter-f-r-jede-phase">Periodisierungsphasen im Vergleich: Parameter für jede Phase</h3>
<p>
<p>Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über alle fünf Phasen mit ihren charakteristischen Trainingsparametern.</p>
</p>
<table class="seo-data-table">
<tr>
<th>Phase</th>
<th>Wochen</th>
<th>Sätze</th>
<th>Wiederholungen</th>
<th>Last</th>
</tr>
<tr>
<td>Anatomische Anpassung</td>
<td>1–4</td>
<td>3–4</td>
<td>8–10</td>
<td>niedrig</td>
</tr>
<tr>
<td>Hypertrophie</td>
<td>5–8</td>
<td>3–4</td>
<td>6–10</td>
<td>moderat</td>
</tr>
<tr>
<td>Maximalkraft</td>
<td>9–12</td>
<td>3–5</td>
<td>3–5</td>
<td>schwer</td>
</tr>
<tr>
<td>Power/Speed-Strength</td>
<td>Vor-Wettkampf</td>
<td>3–5</td>
<td>3–5</td>
<td>schwer, hohe Geschwindigkeit</td>
</tr>
<tr>
<td>Erhaltung (Race Season)</td>
<td>Wettkampfphase</td>
<td>2–3</td>
<td>3–5</td>
<td>hoch, reduziertes Volumen</td>
</tr>
</table>
<p>
<p>Diese Parameter sind als Richtwerte zu verstehen. Die individuelle Anpassung erfolgt über die progressive Überlastung – das bedeutet, du steigerst die Belastung wöchentlich leicht, sobald die vorgegebene Wiederholungszahl sicher bewältigt wird. Die anatomische Anpassungsphase legt den Fokus auf korrekte Ausführung und Gewebevorbereitung, nicht auf maximale Ermüdung.</p>
<p>In der Hypertrophiephase wird das Volumen erhöht, um Muskelwachstum zu stimulieren. Die Maximalkraftphase nutzt schwere Lasten mit wenigen Wiederholungen, um das Nervensystem zu trainieren.</p>
<p>Die Power-Phase kombiniert diese schwere Last mit maximaler Bewegungsgeschwindigkeit, um die Kraft in Geschwindigkeit umzusetzen. Während der Wettkampfsaison dient die Erhaltungsphase dazu, die gewonnenen Qualitäten bei minimalem Zeitaufwand zu stabilisieren.</p>
</p>
<h3 id="anatomische-anpassung-grundlage-f-r-technik-und-verletzungsp">Anatomische Anpassung: Grundlage für Technik und Verletzungsprävention</h3>
<p>
<p>Die ersten vier Wochen dienen der anatomischen Anpassung. Hier trainierst du mit niedriger Last und höheren Wiederholungszahlen (3–4 Sätze à 8–10 Wiederholungen). Das Ziel ist nicht Muskelermüdung, sondern das Erlernen der korrekten Bewegungsabläufe.</p>
<p>Gelenke, Sehnen und Bänder werden langsam an die neuen Belastungen gewöhnt. Gleichzeitig wird die neuromuskuläre Ansteuerung optimiert – dein Gehirn lernt, die richtigen Muskeln zur richtigen Zeit anzuspannen.</p>
<p>Typische Übungen in dieser Phase sind leichte Kniebeugen, Core-Aktivierungen wie Beckenlift und Unterarmstütz, sowie einbeinige Variationen mit dem eigenen Körpergewicht. Die Intensität sollte so gewählt werden, dass du die letzte Wiederholung noch sauber ausführen kannst. Diese Phase ist entscheidend für die langfristige Verletzungsprävention.</p>
<p>Viele Athleten überspringen sie und beginnen direkt mit schweren Lasten – das führt häufig zu Sehnenreizungen oder Gelenkbeschwerden, besonders im Knie- und Hüftbereich. Nimm dir diese vier Wochen Zeit, deine Technik zu festigen. Dokumentiere deine Bewegungsausführung mit Videoaufnahmen, um Fehler zu erkennen.</p>
</p>
<h3 id="hypertrophie-muskelaufbau-f-r-mehr-kraftreserven">Hypertrophie: Muskelaufbau für mehr Kraftreserven</h3>
<p>
<p>In den Wochen 5 bis 8 folgt die Hypertrophiephase. Jetzt wird mit moderater Last gearbeitet (3–4 Sätze à 6–10 Wiederholungen).</p>
<p>Der Zweck ist das Muskelwachstum – mehr Muskelmasse bedeutet mehr potenzielle Kraft für die folgenden Phasen. Für Bahnradsportler ist dieser Aufbau besonders wichtig, da sowohl Sprints als auch Ausdauerrennen auf der Bahn über Stunden Kraftreserven erfordern.</p>
<p>Die Übungen bleiben ähnlich, aber die Last wird erhöht. Bei Kniebeugen solltest du nun mit Gewichten arbeiten, die bei 8 Wiederholungen anspruchsvoll sind. Das Volumen (Sätze × Wiederholungen × Last) ist in dieser Phase am höchsten.</p>
<p>Achte auf eine ausreichende Proteinzufuhr und Erholung, da Muskelwachstum in der Pause stattfindet. Diese Phase legt das Fundament für die spätere Maximalkraft. Ohne ausreichende Muskelmasse wirst du in der Maximalkraftphase an deine genetischen Grenzen stoßen und das Verletzungsrisiko durch Überlastung der Sehnen steigt.</p>
</p>
<h3 id="maximalkraft-und-power-von-kraft-zu-explosiver-leistung">Maximalkraft und Power: Von Kraft zu explosiver Leistung</h3>
<p>
<p>Die Wochen 9 bis 12 widmen sich der Maximalkraft. Hier werden schwere Lasten mit wenigen Wiederholungen eingesetzt (3–5 Sätze à 3–5 Wiederholungen). Das Ziel ist die Steigerung der maximalen Kraftfähigkeit des Nervensystems und der Muskeln.</p>
<p>Die Bewegungen werden langsam und kontrolliert ausgeführt, um die volle Spannung zu halten. Typische Lasten liegen bei 80–90% des Maximallifts.</p>
<p>Direkt im Anschluss oder überlappend beginnt die Power/Speed-Strength-Phase (Vor-Wettkampf). Nun wird die in der Maximalkraftphase aufgebaute Kraft in explosive Bewegungen umgesetzt. Du hebst weiterhin schwere Gewichte, aber mit maximaler Ausführungsgeschwindigkeit in der konzentrischen Phase (der eigentlichen Kraftphase).</p>
<p>Bei Kniebeugen bedeutet das: so schnell wie möglich nach oben drücken, während die Last schwer bleibt. Diese Phase ist entscheidend für Sprintdisziplinen und schnelle Antritte aus dem Stand auf der Bahn.</p>
<p>Während der Wettkampfsaison (Maintenance) wird das Volumen weiter reduziert (2–3 Sätze), die Intensität bleibt jedoch hoch, um die Kraftreserven zu erhalten. Zu viel Volumen in der Saison führt zu Ermüdung und beeinträchtigt die Renntage.</p>
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<h2 id="spezifische-bungen-im-bahnradsport-krafttraining-beine-rumpf">Spezifische Übungen im Bahnradsport Krafttraining: Beine, Rumpf, Explosivkraft</h2>
<p><p>Die Auswahl der Übungen muss den spezifischen Anforderungen des Bahnradsports gerecht werden, die durch <a href="https://www.claudioimhof.net/?p=420">track cycling biomechanics</a> bestimmt sind. Compound-Übungen, die mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen, sind am effektivsten (Journal of Strength and Conditioning Research, 2017). Zusätzlich benötigen Bahnradsportler eine stabile Rumpfmuskulatur für optimale Kraftübertragung und explosive Übungen für schnelle Antritte.</p>
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<h3 id="beinmuskulatur-die-4-effektivsten-compound-bungen">Beinmuskulatur: Die 4 effektivsten Compound-Übungen</h3>
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<p>Die Beinmuskulatur ist die primäre Kraftquelle auf der Bahn. Diese vier Compound-Übungen decken alle relevanten Muskelgruppen ab:</p>
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<ul>
<li><strong>Squats (Kniebeugen):</strong> Die Grundübung für Gesamtkraft. Sie beansprucht Quadrizeps, Gesäßmuskulatur und die hintere Kette. Für optimale Tiefe sollte der Oberschenkel mindestens parallel zum Boden sein. Eine stabile Fußposition und ein gerader Oberkörper sind entscheidend. Squats simulieren die Pedalbewegung am besten und sollten in keiner Phase fehlen.</li>
<li><strong>Deadlifts (Kreuzheben):</strong> Stärkt die hintere Kette (Hamstrings, Gesäß, unterer Rücken) und die Hüftkraft. Diese Muskeln sind beim Pedalieren in der Zugphase entscheidend. Die korrekte Ausführung mit neutraler Wirbelsäule ist zentral, um Verletzungen zu vermeiden. Kreuzheben verbessert die Kraftübertragung auf das Pedal, besonders bei hohen Widerständen.</li>
<li><strong>Bulgarian Split Squats (Bulgarische Ausfallschritte):</strong> Eine einbeinige Übung, die Stabilität und Kraft in jeder Beinphase aufbaut. Sie behebt muskuläre Ungleichgewichte zwischen den Beinen, die durch das Pedalieren entstehen können. Die Übung verbessert gleichzeitig das Gleichgewicht und aktiviert die tiefe Rumpfmuskulatur.</li>
<li><strong>Lunges (Ausfallschritte):</strong> Funktionelle Kraft- und Gleichgewichtsübung, die die einbeinige Phase des Pedalierens simuliert. Lunges trainieren die Beinmuskulatur unter dynamischen Bedingungen und verbessern die Koordination. Sie sind besonders wertvoll in der Hypertrophie- und Power-Phase.</li>
</ul>
<p><p>Ein stabiler Rumpf überträgt die Kraft von den Beinen effizient auf die Pedale und schützt die Wirbelsäule, besonders in steilen Kurven auf der Bahn – ein Schlüsselaspekt der <a href="https://www.claudioimhof.net/?p=429">track cycling cornering techniques</a>. Die folgenden Übungen sind evidenzbasiert:</p>
</p>
<ul>
<li><strong>Planks (Unterarmstütz):</strong> Statische Halteübung für die tiefe Rumpfmuskulatur. Haltepositionen sollten zwischen 30 und 90 Sekunden pro Satz liegen. Für mehr Herausforderung können Bein- oder Armheben eingebaut werden. Planks aktivieren den gesamten Core, einschließlich des Beckenbodens, und sind fundamental für die Wirbelsäulenstabilität.</li>
<li><strong>Russian Twists (Russische Drehungen):</strong> Dynamische Übung für die schrägen Bauchmuskeln und Rotationskraft. Führe 15–20 Wiederholungen pro Satz aus, wobei der Oberkörper seitlich gedreht wird. Diese Bewegung ist spezifisch für die Rotationskräfte, die beim Kurvenfahren auf der Bahn auftreten. Russian Twists sollten kontrolliert und nicht mit Schwung ausgeführt werden.</li>
</ul>
<p>
<p>Core-Stabilität ist für optimale Kraftübertragung und Verletzungsprävention unerlässlich (Swiss Olympic, 2023). Ein schwacher Rumpf führt zu Energieverlust im Pedalhub und erhöht das Risiko von unteren Rückenbeschwerden. Integriere Core-Übungen in jede Trainingseinheit, unabhängig von der Phase.</p>
</p>
<h3 id="explosivkraft-box-jumps-und-single-leg-step-ups-f-r-sprint-u">Explosivkraft: Box Jumps und Single-leg Step-ups für Sprint und Antritt</h3>
<p><p>Explosive Kraft entscheidet über schnelle Antritte und Sprintfinishes auf der Bahn und ist entscheidend für einen <a href="https://www.claudioimhof.net/?p=425">perfect track cycling start</a>. Diese Übungen trainieren die neuromuskuläre Ansteuerung und die Rate der Kraftentwicklung:</p>
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<ul>
<li><strong>Box Jumps (Boxsprünge):</strong> Trainen explosive Sprungkraft und Reaktionsfähigkeit. Springe aus einer tiefen Hocke heraus auf eine Kiste oder Plattform. Die Bewegung muss schnell und kraftvoll sein, ohne Vorlauf. Box Jumps verbessern die Aktivierung der schnellen Muskelfasern, die für Antritte entscheidend sind.</li>
<li><strong>Single-leg Step-ups (Einbeinige Treppensteigs):</strong> Kombinieren Explosivität, Balance und einbeinige Kraft. Steige mit einem Bein auf eine Plattform und drücke dich explosiv nach oben. Diese Übung simuliert die einbeinige Pedalphase und behebt seitliche Ungleichgewichte. Sie ist spezifischer als zweibeinige Varianten und sollte in der Power-Phase priorisiert werden.</li>
</ul>
<p>
<p>Diese Übungen unterstützen die Power/Speed-Strength-Phase, indem sie die Fähigkeit verbessern, Kraft schnell zu entwickeln. Die Reaktionsfähigkeit auf der Bahn – besonders bei Starts oder Ausreißversuchen – profitiert direkt von dieser Trainingsform.</p>
</p>
<h2 id="saisonale-trainingsh-ufigkeit-im-bahnradsport-krafttraining">Saisonale Trainingshäufigkeit im Bahnradsport Krafttraining</h2>
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<p>Die Trainingshäufigkeit muss an die Saisonphase angepasst werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen und Übertraining zu vermeiden. Die folgenden Empfehlungen basieren auf aktuellen Studien und der Praxis von Spitzentrainern (FasCat Coaching, 2024).</p>
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<h3 id="trainingsh-ufigkeit-in-der-vorbereitungsphase-2-3-sessions-p">Trainingshäufigkeit in der Vorbereitungsphase: 2–3 Sessions pro Woche</h3>
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<p>In der Basisphase (Anatomische Anpassung und Hypertrophie) sind 2–3 Krafttrainingseinheiten pro Woche ideal. Diese höhere Frequenz ist notwendig, um die Grundlagen aufzubauen und die neuromuskulären Anpassungen zu fördern. Die Sessions sollten gut auf das Radtraining abgestimmt werden.</p>
<p>Idealerweise liegen sie an Tagen mit geringerem Radvolumen oder nach einer leichten RadEinheit. Ein typischer Wochenplan könnte so aussehen: Montag Krafttraining, Dienstag Radtraining, Mittwoch Ruhe/Regeneration, Donnerstag Krafttraining, Freitag Radtraining, Samstag langes Radtraining, Sonntag Ruhe.</p>
<p>Die Abstände zwischen den Krafttrainingseinheiten sollten mindestens 48 Stunden betragen, um Erholung zu gewährleisten. In dieser Phase ist das Radvolumen oft noch moderat, sodass mehr Ressourcen für Krafttraining zur Verfügung stehen.</p>
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<h3 id="trainingsh-ufigkeit-in-der-wettkampfsaison-1-2-sessions-pro">Trainingshäufigkeit in der Wettkampfsaison: 1–2 Sessions pro Woche</h3>
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<p>Während der Rennsaison (Power/Speed-Strength und Maintenance) wird die Häufigkeit auf 1–2 Sessions reduziert. Priorität liegt nun auf Erholung und der Vermeidung von Ermüdung, um an Wettkampftagen voll leistungsfähig zu sein.</p>
<p>Die Intensität bleibt hoch, das Volumen sinkt jedoch deutlich. Eine Session könnte aus 3–4 Übungen mit je 2–3 Sätzen bestehen.</p>
<p>Diese Reduktion ist wissenschaftlich belegt: Zu viel Krafttraining während der Saison kann die Renntage negativ beeinflussen (TrainerRoad, 2025). Die Kraftsession sollten möglichst früh in der Woche stattfinden, gefolgt von einer regenerativen RadEinheit. Direkt vor wichtigen Rennen wird oft ganz auf Krafttraining verzichtet oder nur sehr leichtes Core-Training durchgeführt.</p>
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<h3 id="core-training-als-kontinuierlicher-bestandteil">Core-Training als kontinuierlicher Bestandteil</h3>
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<p>Core-Übungen sollten in jeder Phase – unabhängig von der allgemeinen Trainingshäufigkeit – integriert werden. Sie sind für Kraftübertragung und Verletzungsprävention essentiell und beanspruchen nur wenig Erholungsressourcen. Ideal ist ein kurzes Core-Workout am Ende jeder Krafttrainingseinheit oder als separate 10–15-minütige Einheit an Ruhetagen.</p>
<p>Die spezifischen Vorgaben aus H2 gelten auch hier: Planks 30–90 Sekunden, Russian Twists 15–20 Wiederholungen. Ein starker Rumpf ist die Basis für alle anderen Kraftübungen, da er die Kraft von den Beinen über den Oberkörper auf die Pedale überträgt. Ohne Core-Stabilität gehen erhebliche Leistungsanteile verloren und die Verletzungsgefahr für den unteren Rücken steigt, besonders in steilen Kurven.</p>
<p>Viele Bahnradsportler vernachlässigen die Hypertrophiephase und springen direkt zur Maximalkraft – doch ohne ausreichenden Muskelaufbau fehlt die Basis für nachhaltige Kraftsteigerungen und das Verletzungsrisiko steigt. Beginne noch diese Woche mit einer 4-wöchigen anatomischen Anpassungsphase: Trainiere 3x pro Woche mit Fokus auf Squats (3 Sätze à 10 Wiederholungen, leichte Last) und Planks (3 Sätze à 60 Sekunden). Dokumentiere deine Fortschritte und steigere dann schrittweise die Last.</p>
<p>So baust du eine solide Grundlage für die gesamte Saison. Mehr über meine Erfahrungen im Bahnradsport erfährst du auf <a href="https://www.claudioimhof.net/bahnradsport">Claudio Imhofs offizielles Bahnradsport-Profil</a>.</p>
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